Solaranlage auf dem Pultdach
Das Pultdach hat nur eine geneigte Fläche. Bei modernen Häusern, Garagen und Carports ist es weit verbreitet – und für Photovoltaik entweder sehr gut oder etwas knifflig. Es hängt allein davon ab, wohin es zeigt.
Der große Vorteil: eine einheitliche Fläche
Alle Module liegen in derselben Ebene, mit derselben Neigung und derselben Ausrichtung. Das vereinfacht die Verschaltung erheblich: Ein einziger Strang, keine Ertragsunterschiede zwischen den Modulen, keine Sonderlösungen.
Zeigt die Fläche nach Süden, Südost oder Südwest, ist das Pultdach eine der besten Ausgangslagen überhaupt. Häufig lässt sich die Fläche fast vollständig belegen, weil Gauben und Kehlen fehlen.
Wenn die Fläche nach Norden zeigt
Das kommt vor – und ist kein Grund, das Thema abzuhaken. Bei flacher Neigung bis etwa 15 Grad ist der Ertragsverlust überschaubar, weil die Module dann fast waagerecht liegen. Erst ab 25 Grad Nordneigung wird es wirklich unwirtschaftlich.
Zwei Alternativen bieten sich an: eine Aufständerung gegen die Dachneigung, die allerdings optisch auffällt und Windlast erzeugt, oder das Ausweichen auf Garage, Carport oder Nebengebäude. Wir schauen uns beim Termin an, was in Ihrem Fall sinnvoll ist – und sagen es Ihnen ehrlich, wenn sich nichts davon rechnet.
Garage und Carport mitdenken
Gerade Pultdächer auf Garagen und Carports werden oft übersehen. Dabei liegen sie niedrig, sind gut zugänglich und häufig völlig unverschattet. In Kombination mit einer Wallbox direkt darunter ergibt das eine sehr saubere Lösung.