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Familienunternehmen aus Hoppegarten – für ganz Berlin & Brandenburg

Wirtschaftlichkeit Nico Kurzweil 6 Minuten Lesezeit

Einspeisevergütung: Was Sie für Ihren Überschuss bekommen

Jede Kilowattstunde, die Sie nicht selbst verbrauchen, wandert ins Netz – und wird vergütet. Der Satz ist gesetzlich garantiert, sinkt aber für Neuanlagen regelmäßig. Was das für Ihre Planung bedeutet.

Modulfeld einer neu installierten Photovoltaikanlage
Überschusseinspeisung bis 10 kWp
ca. 7,71 ct/kWh
Garantiert für
20 Jahre + Inbetriebnahmejahr
Wert des Eigenverbrauchs
ca. 35 ct/kWh

Überschuss- oder Volleinspeisung?

Sie haben die Wahl zwischen zwei Modellen. Bei der Überschusseinspeisung verbrauchen Sie zuerst selbst und speisen nur den Rest ein – das ist für Privathaushalte praktisch immer die richtige Wahl. Bei der Volleinspeisung geht der gesamte Strom ins Netz, dafür ist der Vergütungssatz höher.

Volleinspeisung lohnt fast nur, wenn Sie im Gebäude kaum Strom verbrauchen – etwa bei einer Scheune oder einem ungenutzten Nebengebäude. Sobald ein Haushalt dahintersteht, schlägt der Eigenverbrauch die höhere Vergütung deutlich.

ModellWas passiertFür wen sinnvoll
ÜberschusseinspeisungErst selbst verbrauchen, Rest ins NetzPraktisch alle Wohngebäude
VolleinspeisungGesamter Ertrag ins Netz, höherer SatzGebäude ohne nennenswerten Verbrauch
DirektvermarktungVerkauf zum Börsenpreis statt FestsatzGrößere Anlagen, wachsend auch kleine
Die drei Wege, Ihren Solarstrom zu verwerten.

Der Satz sinkt – für Neuanlagen

Die Einspeisevergütung wird für neu in Betrieb genommene Anlagen halbjährlich abgesenkt. Entscheidend ist: Der Satz, der zum Zeitpunkt Ihrer Inbetriebnahme gilt, bleibt Ihnen für 20 Jahre plus das Inbetriebnahmejahr erhalten. Spätere Absenkungen betreffen Sie nicht mehr.

Für die Planung heißt das: Wer früher baut, sichert sich den höheren Satz über die gesamte Laufzeit. Ein Grund mehr, eine ohnehin geplante Anlage nicht unnötig aufzuschieben – aber kein Grund für Panikkäufe, denn die Unterschiede zwischen zwei Halbjahren sind überschaubar.

Warum Eigenverbrauch fast immer besser ist

Die Rechnung ist unspektakulär, aber eindeutig. Eine eingespeiste Kilowattstunde bringt Ihnen rund 7,71 Cent. Dieselbe Kilowattstunde selbst verbraucht spart Ihnen etwa 35 Cent, weil Sie sie nicht einkaufen müssen – inklusive Netzentgelten, Steuern und Abgaben.

Deshalb legen wir Anlagen nach dem Verbrauch aus und nicht nach der maximal belegbaren Dachfläche. Und deshalb sind Stromspeicher, Wärmepumpe und Wallbox mehr als nur Zubehör: Sie verschieben Erzeugung dorthin, wo sie am meisten wert ist.

Damit das Geld auch fließt

Zwei Anmeldungen sind Pflicht: die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Ohne beides gibt es keine Vergütung, und bei versäumter Registrierung drohen Bußgelder.

Bei uns übernehmen das die Projektleitung und die Elektriker – Sie unterschreiben lediglich die Vollmacht.

Der nächste Schritt

Reden wir über Ihr Dach.

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