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Familienunternehmen aus Hoppegarten – für ganz Berlin & Brandenburg

Betrieb & Service Nico Kurzweil 6 Minuten Lesezeit

Wartung: Wie viel Pflege braucht eine Solaranlage?

Eine Photovoltaikanlage hat keine beweglichen Teile und läuft jahrzehntelang vor sich hin. Genau darin liegt die Tücke: Ein schleichender Ertragsverlust fällt oft jahrelang niemandem auf.

Techniker bei der Sichtprüfung eines Solarmoduls
Empfohlenes Intervall
alle 2 – 4 Jahre
Reinigung nötig
meist nur bei flacher Neigung
Lebensdauer Wechselrichter
12 – 20 Jahre

Was bei einer Wartung geprüft wird

  • Module auf Risse, Delamination, Hotspots und Verschmutzung
  • Modulklemmen und Unterkonstruktion auf festen Sitz
  • Dachdurchdringungen und Abdichtungen
  • Verkabelung auf Scheuerstellen und Marderschäden
  • Wechselrichter: Messwerte, Lüfter, Fehlerspeicher
  • Überspannungsschutz und Anschlüsse im Zählerschrank auf Wärmespuren
  • Abgleich des tatsächlichen Ertrags mit der Prognose

Zeigt ein Strang dauerhaft weniger als die anderen, hat das einen Grund – und der lässt sich finden. Sie erhalten anschließend ein schriftliches Protokoll mit allen Messwerten und einer klaren Empfehlung.

Reinigung: seltener nötig, als oft behauptet

Reinigungsdienste werben gern mit hohen Ertragsverlusten durch Verschmutzung. In der Praxis erledigt Regen bei einer Dachneigung ab etwa 20 Grad den größten Teil der Arbeit.

Sinnvoll wird eine Reinigung bei sehr flacher Neigung unter 15 Grad, bei starker Pollen- oder Staubbelastung, in der Nähe von Landwirtschaft und Industrie sowie bei Moos- und Flechtenbewuchs an den Modulrändern. Je nach Verschmutzungsgrad bringt sie dann 2 bis 8 Prozent mehr Ertrag.

Woran Sie selbst einen Defekt erkennen

Das Monitoring ist Ihr wichtigstes Werkzeug. Werfen Sie ein- bis zweimal im Monat einen Blick in die App und vergleichen Sie mit dem Vorjahresmonat. Auffällig sind vor allem:

  • Der Ertrag liegt dauerhaft mehr als 10 Prozent unter dem Vorjahr bei vergleichbarem Wetter.
  • Ein Strang liefert deutlich weniger als der andere bei gleicher Ausrichtung.
  • Der Wechselrichter zeigt wiederkehrende Fehlermeldungen oder schaltet sich ab.
  • Die Erzeugung bricht mittags plötzlich ein – ein Hinweis auf Überhitzung oder Abregelung.

Wir betreuen auch Anlagen, die wir nicht selbst gebaut haben. Gerade wenn der ursprüngliche Errichter nicht mehr erreichbar ist, brauchen Betreiber einen Ansprechpartner – was zu unserer Wartung und Service gehört, steht hier im Detail.

Der nächste Schritt

Reden wir über Ihr Dach.

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